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25.10.12

3. Münchener Innovations-Konferenz vom 25. Oktober 2012

Kategorie: Märkte & Technologien

Von:Curt J. Winnen, Munich Network

„Je erfolgreicher ein etabliertes Unternehmen ist, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass es im Angesicht großer Veränderungen auch noch erfolgreich sein wird.“ Und „Das Hervorbringen von Innovationen wird immer schwieriger, je effizienter ein Unternehmen arbeitet.“ so Professor Dietmar Harhoff zum Innovationsdilemma in etablierten Unternehmen.

Über 100 Industriepraktiker und Experten brachten sich bei der 3. Münchener Innovations-Konferenz am 25. Oktober 2012 auf den neuesten Stand im Innovationsmanagement. Die Münchener Innovations-Konferenz ist eine Gemeinschaftsproduktion von Munich Network und den beiden Münchener Exzellenzuniversitäten LMU und TUM unter Leitung von Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. und Prof. Dr. Joachim Henkel. Die beiden Wissenschaftler behandelten neueste Erkenntnisse aus der Innovationsforschung. Geschäftsführer, Vorstände und Innovationsmanager aus zahlreichen Technologieunternehmen berichteten und diskutierten aus der Innovationspraxis. 

In der von Professor Joachim Henkel geleiteten Session ‚Nutzerinnovationen kommerzialisieren‘ berichteten Prof. Thomas Bauer, CEO der Bauer AG und Felix Dollinger, Geschäftsführer der Efficient Elements GmbH lebendige Beispiele von Innovationen aus ihrem Produkt- und Lösungsportfolio, die sie mit Nutzern entwickelten und auch an Wettbewerber verkaufen.

Große multinationale Unternehmen ebenso wie KMU haben in den letzten Jahren mit neuen Ansätzen experimentiert, um interne und externe Impulse für Innovationen besser aufnehmen und umsetzen zu können. Dazu berichteten Otto Gies, Head of Business Development and Innovation Nursery bei EADS Deutschland GmbH, Dr. Thomas Lackner, Abteilungsleiter Innovation/Unternehmensentwicklung der Siemens AG, Dr. Hartmut Sauer, Geschäftsführer der AHC Oberflächentechnik GmbH und Klaus Waldhardt, Werksleiter Region Süd der AHC Oberflächentechnik GmbH.

In der Session ‚Open Innovation‘ berichtete Dr. Karl Popp, Director Corporate Development der SAP AG anhand  des ‚Open Innovation in SAP NetWeaver Process Integration‘ ein Beispiel für IP Modularität. Julian Heerdegen, Product Evangelist der Sugar CRM erläuterte zum gleichen Thema ‚IP-Modularität  im Software Eco-System‘ wie IP und Geschäftsmodell von SugarCRM die Produktarchitektur formen.

Parallel zu dieser Session teilte Jörg Bienert, CTO und Mitgründer der ParStream in der Session ‚Inkubatoren, Akzeleratoren und der Weg ins Silicon Valley‘ anhand seiner ParStream-Fallstudie seine  ‚lessons learnt‘ im Silicon Valley. Die wichtigsten: Kundenorientierung ist wichtig; Network, Network, Network; ohne Geschwindigkeit und Hartnäckigkeit geht es nicht; beim Fundraising Wettbewerb erzeugen und niemals nachlassen.